Liebe Sorores und Confratres,


sehr geehrte Damen und Herren,


wenn Sie nach den Tagen der Investiturfeier
Osnabrück verlassen werden, werden Sie - so hofft unsere Komturei - gestärkt im Glauben und mit neuer Kraft für die Verwirklichung des Reiches Gottes in den Alltag zurückkehren.

 Vielleicht wird Sie die besondere Verbundenheit unseres Ordens mit dem Heiligen Land auch einmal nach Jerusalem führen, wo Sie an heiligen Stätten die frohe friedensstiftende Botschaft unseres Herrn in besonderer Intensität erfahren können.











 



Am 15. Mai 1967 – drei Wochen vor Kriegsausbruch – wurde das von der Sängerin Shuly Nathan am Vortag anlässlich eines Festivals vorgetragene Jerusalem aus Gold preisgekrönt als „Lied des Jahres“. Das sehr schnell populär gewordene Lied wurde zu einem Schlachtruf der israelischen Truppen. Fallschirmjäger stimmten es am 7. Juni 1967 vor der an diesem Datum eroberten Klagemauer mit einem spontan erdichteten neuen Text an, der den Text des Refrains – „Jerusalem aus Gold, aus Bronze und aus Licht, siehe, ich bin eine Laute für all Deine Lieder“ – auf den Kopf stellte.


Christine Heuser formulierte in einem neuen geistlichen Lied zu der gleichen Melodie:

In deinen Toren werd' ich stehen, du freie Stadt Jerusalem, in deinen Toren kann ich atmen, erwacht mein Lied.

1. Ihr Mächtigen, ich will nicht singen eurem tauben Ohr: Zions Lied hab ich vergraben in meinen Wunden groß. Ich halte meine Augen offen, liegt die Stadt auch fern. In die Hand hat Gott versprochen, er führt uns endlich heim. In deinen Toren...

2. Die Mauern sind aus schweren Steinen, Kerkern, die gesprengt, von den Grenzen, von den Gräbern, aus der Last der Welt. Die Tore sind aus reinen Perlen, Tränen, die gezählt. Gott wusch sie aus ihren Augen, daß wir nun fröhlich sind. In deinen Toren...

3. Die Brunnen, wie sie überfließen, in den Straßen aus Gold. Durst und Staub der langen Reise: Wer denkt daran zurück. Noch klarer als die Sonnenstrahlen ist Gottes Angesicht. Seine Wohnung bei den Menschen: mitten unter uns. In deinen Toren...



Unsere Komturei St. Wiho singt immer wieder gern dieses Lied, das die Sehnsucht aller Christen nach dem „Himmlischen Jerusalem“ beschreibt.


„Ihr Mächtigen, ich will nicht singen ...“
gesungen vom Jugendchor St.Lambertus Erkelenz

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